.

Einmal im Jahr: Überregionaler Gartentag

Einmal im Jahr organisieren wir einen Gartentag. Dann bauen wir Zelte und Unterstellmöglichkeiten in unserem großen Garten auf, schaffen Stühle und Bänke herbei, schmücken das Gelände und hoffen auf schönes Wetter. Alle Bürger aus Bretnig und Hauswalde sind dazu eingeladen, die Mitglieder der Kirchengemeinde und alle Gemeinschaften aus der Umgebung. Der Höhepunkt ist ein großer Gottesdienst mit Kindern, Familien, Bläsern, Chor, Anspielen und Predigt. Auch Kinderbetreuung wird angeboten. Danach ist ein lockeres Beisammensein bei (meist) schönem Wetter und gutem Essen angesagt - es gibt Salate, Würstchen vom Grill, Getränke, die Kinder können spielen, die Erwachsenen sich unterhalten ...


Besucher auf Wiese

Vom Gartengottesdienst 2018: „Gott gibt's echt!"

Wenn um die 150 Gäste kommen, muss alles gut vorbereitet sein. Ein großes Zelt, um für alle Wetter gerüstet zu sein, Spielmöglichkeiten für die zahlreichen Kinder, viele Bänke, Stühle und Tische, Blumenschmuck. Und was Gutes zu essen. Für all das war prima gesorgt beim diesjährigen „Gartentag" der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Bretnig am 10. Juni. Aber der Mittelpunkt dieser Veranstaltung auf dem Brettmühlenweg war der Gottesdienst, eingeleitet von der Jungen Gemeinde mit einem Anspiel und musikalisch ausgestaltet durch den erweiterten Posaunenchor, die Bretniger Kirchenband und den Friedersdorfer Chor.

Es ging um das Thema „Gott gibt's echt". „Gott kann man nicht beweisen", sagte Matthias Dreßler, Landesinspektor der sächsischen Landeskirchlichen Gemeinschaften aus Chemnitz, in seiner Predigt, und erinnerte an verschiedene Versuche von Gottesbeweisen, auch an die Erkenntnis, dass hinter dem komplexen Weltgefüge ein „intelligenter Masterdesigner" stehen müsse. „Aber Gott kann sich im Leben von Menschen er-weisen", fuhr er fort. Er gibt uns die Chance, ihn zu finden – in der christlichen Gemeinde, in Gesprächen mit Menschen, die etwas von Gott wissen. Es gebe im Leben jedes Menschen „Sternstunden", in denen Gott ihm zugänglich ist, und andere Zeiten, in denen er schweigt. „Wir können Gott keine Termine setzen", warnte Dreßler. Wer Gott beweisen wolle, versuche das mit dem Verstand, jedoch die wichtigste Aussage des Glaubens bleibe dabei außen vor – die Tatsache, dass Gott uns liebt. „Das Herz ist der Ort, an dem Gott andockt", betonte der Prediger.

Nach den letzten Klängen der Band lockte dann der Duft vom Grill zum Mittagsimbiss. Viele hatten dazu Salate mitgebracht, so dass ein reichhaltiges Buffett entstanden ist. So konnten alle, vom Baby bis zur Großmutter, noch in guter Gemeinschaft und bei wunderbarem Wetter beieinander sein.

ZuhörerAnspiel
Besucher auf WieseMatthias Dreßler
SängerinnenBesucher Gartentag

 


Vom 30. Gartentag in Bretnig: „Gottes Liebe XXL"

Besucher

Schon vor Beginn locken am 11. Juni 2017 Posaunenklänge von den Bretniger und Friedersdorfer Bläsern auf die große Wiese an der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Bretnig. Es ist wieder Gartentag, in diesem Jahr der 30.(!). Ein großes Zelt ist aufgebaut, viele Sitzgelegenheiten sind herangetragen, der Rasen gemäht, das Gelände geschmückt, und der Grill fürs Mittagessen steht schon bereit. Etwa 170 Besucherinnen und Besucher sind es schließlich, die diesen Vormittag bei wunderbarem Wetter miterleben, darunter auch viele Kinder. Auf das Thema weisen schon Schilder im Gelände hin: „Gottes Liebe XXL".

Thema

Der Familiengottesdienst beginnt mit Band- und Chormusik. Jugendliche des EC und der Jungen Gemeinde zeigen in einem Anspiel, wie Liebe heute häufig verstanden wird: Ein Mädchen verabredet sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit drei verschiedenen Jungen, und jedem sagt sie dann: „Das könnte etwas werden mit uns!"

Posaunen

Dass Gottes Liebe viel größer, tiefer und umfassender ist, macht Gemeinschaftspastor Rolf Wittrin aus Döbeln deutlich. „Liebe ist nicht gleich Liebe", sagt er und erzählt von einem Feuerwehrmann, der in einer dramatischen Rettungsaktion bei einem Brand sein Leben verlor, aber damit das eines kleinen Jungen rettete. So hat Jesus sein Leben für uns gegeben, damit wir gerettet werden. „Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde" - dieser Satz aus dem Johannesevangelium steht für Jesus Liebe zu uns Menschen, sagt Wittrin. „Wo Jesus hing, zwischen Himmel und Erde am Kreuz, da hat er unsere Strafe getragen. Da haben sich absolute Gerechtigkeit und absolute Liebe getroffen."

Preisausschreiben

Regina König-Wittrin stellt ERF Medien vor - das sind zwei Radioprogramme - ERF Plus und ERF Pop -, Fernsehprogramme, die auf unterschiedlichen Kanälen zu empfangen sind, sowie verschiedene Internetangebote. Hier wird die christliche Botschaft in Musik, Andachten, Filmen, Reportagen, Berichten an eine große Zuhörerschaft verbreitet.

Die Bretniger Band macht wieder Musik, auch zusammen mit der Kurrende, die Posaunen blasen, es wird gemeinsam gesungen. Sogar eine Verlosung gibt es und Aktionen für die Kinder. Der Dank geht an alle Mitwirkenden, besonders an Familie Frenzel, die schon seit 30 Jahren ihr Gelände zur Verfügung stellt und es immer wieder verschönert hat.

Kurrende

Gegen Mittag zieht dann der Duft vom Grill über die Wiese, und die Besucher machen es sich bald beim Essen, auch dank der von vielen Besuchern mitgebrachten Salate oder Kuchen, in strahlender Sonne oder kühlerem Schatten gemütlich. Noch lange sitzen viele beisammen, reden, hören zu, genießen die Gemeinschaft und lassen das Gehörte nachwirken.

Wittrin

Anspiel

Anspiel1

 

 











Dieser Artikel wurde bereits 1683 mal angesehen.

0 Kommentare
Powered by Papoo 2012
12422 Besucher